- Berufstätige in Bayern können sich vergleichsweise gut vorstellen, in der Rüstungsindustrie zu arbeiten: 48 Prozent erklären entweder, dass sie aktuell in oder für die Rüstungsindustrie arbeiten, oder dass sie sich dies vorstellen können. Das ist der zweithöchste Wert im Bundesländervergleich. Höher ist der Anteil nur im Saarland mit 49 Prozent, während der Bundesdurchschnitt bei 38 Prozent liegt. Zum Vergleich: Sachsen-Anhalt mit 30 Prozent und Berlin mit 31 Prozent befinden sich am Ende des Rankings.
- Die Beschäftigen in Bayern sind gemeinsam mit denen in Hessen und Berlin am zuversichtlichsten, was ihre finanzielle Situation im Ruhestand betrifft. Jeweils 31 Prozent der Berufstätigen in diesen drei Bundesländern gehen davon aus, dass sie ihren heutigen Lebensstandard unverändert beibehalten können. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich; der Bundesdurchschnitt liegt bei 26 Prozent. Zum Vergleich: In Sachsen erklären nur 19 Prozent der Beschäftigten, dass sie ihren heutigen Lebensstandard unverändert beibehalten können. Fast genauso niedrig ist der Wert in Thüringen (20 %).
- In Bayern gibt es eine starke Forderung nach Selbstbestimmung der Beschäftigten in Sachen Homeoffice: 33 Prozent der Berufstätigen im Freistaat erklären, dass sie es besser finden, wenn Beschäftigte selbst entscheiden dürfen, ob und wie viel sie mobil arbeiten. Das ist der zweithöchste Wert im Bundesländervergleich; höher ist der Anteil nur in Nordrhein-Westfalen mit 35 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 29 Prozent. Zum Vergleich: In Thüringen ist die Forderung nach Selbstbestimmung der Beschäftigten in Sachen Homeoffice am geringsten – sie kommt dort nur von 21 Prozent der Beschäftigten. Der zweitniedrigste Wert wird in Bremen mit 23 Prozent gemessen, gefolgt von Sachsen und Berlin (je 24 %).
- Für viele Berufstätige in Bayern ist bei einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst oder als Beamter weniger Stress einer der Hauptvorteile: 28 Prozent erklären das im Freistaat. Das ist der zweithöchste Wert im Bundesländervergleich; größer ist der Anteil nur im Saarland mit 30 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Zum Vergleich: In Brandenburg nennen nur 16 Prozent diesen Vorteil – das ist der niedrigste Wert unter den Bundesländern, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (17 %).
