- Nur für wenige Berufstätige in Brandenburg ist bei einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst oder als Beamter weniger Stress einer der Hauptvorteile: Nur 16 Prozent geben dies an – der niedrigste Wert im Bundesländervergleich. Fast genauso niedrig ist der Wert in Mecklenburg-Vorpommern (17 %) und Schleswig-Holstein (19 %). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Zum Vergleich: Im Saarland nennen 30 Prozent der Berufstätigen diesen Vorteil, der höchste Wert im Bundesländervergleich. Dahinter folgen Bayern mit 28 Prozent und Hamburg mit 27 Prozent.
- Berufstätige in Brandenburg sind nicht sehr optimistisch, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz die Ergebnisse in ihren Unternehmen verbessern wird: 21 Prozent erwarten das. Nur in Nordrhein-Westfalen und Thüringen ist die Quote mit 20 Prozent der Beschäftigten noch geringfügig geringer; in Niedersachsen liegt sie genauso hoch. Der Bundesdurchschnitt beträgt 24 Prozent. Zum Vergleich: Berufstätige in Hamburg zeigen den größten Optimismus, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz die Ergebnisse ihres Unternehmens verbessert – 38 Prozent erwarten das. Die zweithöchste Quote verzeichnet Berlin mit 37 Prozent, gefolgt von den Berufstätigen in Hessen mit 31 Prozent.
- Um den eigenen Arbeitsplatz zu retten, würden Berufstätige aus Brandenburg im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen besonders häufig einem anderen Arbeitsort, der einen Umzug oder ein Wochenendpendeln erforderlich macht, nicht zustimmen: 80 Prozent erklären das – das ist der zweithöchste Wert im Bundesländervergleich. Nur in Sachsen lehnen dies mit 83 Prozent noch mehr Beschäftigte ab als in Brandenburg. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 74 Prozent.
