- Bremer sind stark davon überzeugt, dass die Berufstätigen in Deutschland im Job ihr Bestes geben: 67 Prozent der Beschäftigen erklären dies. Das ist der zweithöchste Wert im Bundesländervergleich. Höher ist der Wert nur in Hamburg mit 71 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 62 Prozent. Schlusslicht im regionalen Ranking ist das Saarland mit 57 Prozent. Fast genauso niedrig ist der Wert in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 58 %).
- 80 Prozent der Berufstätigen in Bremen bejahen die Frage „Arbeiten Sie gerne?“ Genauso oft ist das noch in Hessen der Fall. Im Bundesländervergleich ist der Wert hingegen nur noch in Hamburg mit 85 Prozent höher. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 76 Prozent. Zum Vergleich: Schlusslicht im regionalen Ranking sind bei dieser Frage die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen mit 69 Prozent, gefolgt vom Saarland mit 71 Prozent und Baden-Württemberg mit 72 Prozent.
- Berufstätige in Bremen sind überdurchschnittlich optimistisch, dass eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland bereits in den kommenden zwei oder drei Jahren gelingt: 38 Prozent der Bremer Beschäftigen erwarten dies. Höher ist der Wert nur in Hamburg mit 44 Prozent, genauso hoch wie im weiteren Stadtstaat Berlin. Der Bundesdurchschnitt liegt dagegen bei nur 29 Prozent. Zum Vergleich: In Thüringen erwarten sogar nur 18 Prozent der Berufstätigen eine wirtschaftliche Erholung in diesem Zeitraum, in Sachsen-Anhalt sind es 19 Prozent – die niedrigsten Werte im Bundesländervergleich.
- Berufstätige in Bremen geben mit 30 Prozent am häufigsten an – ebenso viele wie im Saarland und in Hamburg –, dass für sie persönlich Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst (also bei Bund, Ländern oder Gemeinden) in den vergangenen fünf Jahren attraktiver geworden sind. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Zum Vergleich: In Rheinland-Pfalz erklären nur 17 Prozent der Berufstätigen, dass für sie eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst in den vergangenen fünf Jahren attraktiver geworden ist – das ist der niedrigste Wert im Bundesländervergleich.
