Land Hamburg

Wenig Interesse am öffentlichen Dienst

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  • Wenn jobsuchende Berufstätige in Hamburg zwei Angebote mit ähnlichem Tätigkeitsfeld erhalten – eines im öffentlichen Dienst und eines in der Privatwirtschaft – entscheiden sich nur 32 Prozent für den öffentlichen Dienst. Das ist der niedrigste Wert im regionalen Vergleich. Dahinter folgen Beschäftigte in Bremen mit 36 Prozent sowie Schleswig-Holstein und Bayern mit jeweils 39 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 43 Prozent. Zum Vergleich: 55 Prozent der Beschäftigten im Saarland würden sich für den öffentlichen Dienst entscheiden. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich, gefolgt von den Berufstätigen in Thüringen (53 %) und Sachsen-Anhalt (50 %).
  • Hamburger sind am häufigsten überzeugt, dass Berufstätige im Job ihr Bestes geben: 71 Prozent erklären dies. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich, gefolgt von den Beschäftigten in Bremen mit 67 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 62 Prozent. Das Schlusslicht im regionalen Ranking bilden die Berufstätigen im Saarland mit 57 Prozent. Fast genauso niedrig ist der Wert in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 58 %).
  • Beschäftigte in Hamburg arbeiten deutschlandweit am liebsten: 85 Prozent bejahen die Frage „Arbeiten Sie gerne?“. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich, gefolgt von Bremen und Hessen mit jeweils 80 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 76 Prozent. Zum Vergleich: Schlusslicht im regionalen Ranking sind bei dieser Frage die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen mit 69 Prozent vor dem Saarland (71 %) und Baden-Württemberg (72 %).
  • Berufstätige in Hamburg sind am ehesten dazu bereit, auch im Ausland zu arbeiten: 53 Prozent in der Hansestadt geben an, dass sie das bereits getan haben, derzeit tun oder dazu bereit wären. Die zweithöchste Quote gibt es in Bayern mit 47 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 41 Prozent. Zum Vergleich: Die geringste Bereitschaft, im Ausland zu arbeiten, äußern die Beschäftigten in Sachsen mit 28 Prozent und in Sachsen-Anhalt mit 30 Prozent.
  • In Hamburg haben Berufstätige häufiger als in allen anderen Bundesländern bereits die Erfahrung gemacht, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz sie von Routinearbeiten entlastet (32 %). Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich. Auf den nächsten Rängen folgen die Beschäftigten der anderen Stadtstaaten, Bremen mit 28 Prozent und Berlin mit 26 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 20 Prozent. Zum Vergleich: In Thüringen haben nur 13 Prozent der Berufstätigen den positiven Effekt der Entlastung von Routinearbeiten bei sich selbst beobachtet. Dies ist der niedrigste regionale Wert. In Rheinland-Pfalz (15 %) und Sachsen (16 %) lagen die Anteile nur geringfügig höher.
  • Berufstätige in Hamburg zeigen den größten Optimismus, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz die Ergebnisse ihres Unternehmens verbessern wird. 38 Prozent erwarten dies. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich. Die zweithöchste Quote verzeichnet Berlin mit 37 Prozent vor den Berufstätigen in Hessen mit 31 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen und Thüringen erklären nur 20 Prozent der Beschäftigten, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz die Ergebnisse ihres Unternehmens verbessern wird, gefolgt von Brandenburg (21 %).
  • Berufstätige in Hamburg sind am optimistischsten, dass eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland bereits in den kommenden zwei oder drei Jahren gelingt: 44 Prozent erwarten dies, gefolgt von Beschäftigten in Bremen und Berlin mit jeweils 38 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 29 Prozent. Zum Vergleich: Nur 18 Prozent der Berufstätigen in Thüringen erwarten eine wirtschaftliche Erholung in diesem Zeitraum. In Sachsen-Anhalt sind es 19 Prozent.