- Hessen sind zusammen mit Berlinern und Bayern am zuversichtlichsten, was ihre finanzielle Situation im Ruhestand betrifft. Jeweils 31 Prozent der Berufstätigen erklären in diesen drei Bundesländern, dass sie ihren heutigen Lebensstandard unverändert beibehalten können. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 26 Prozent. Zum Vergleich: In Sachsen erklären nur 19 Prozent der Beschäftigten, dass sie ihren heutigen Lebensstandard unverändert beibehalten können. Fast genauso niedrig ist der Wert in Thüringen mit 20 Prozent.
- Beschäftigte in Hessen arbeiten im deutschlandweiten Vergleich besonders gern: 80 Prozent bejahen die Frage „Arbeiten Sie gerne?“, genauso oft wie in Bremen. Im Bundesländervergleich ist der Wert nur noch in Hamburg mit 85 Prozent höher. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 76 Prozent. Zum Vergleich: Schlusslicht im regionalen Ranking sind bei dieser Frage die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen mit 69 Prozent, gefolgt vom Saarland mit 71 Prozent und Baden-Württemberg mit 72 Prozent.
- Um den eigenen Arbeitsplatz zu retten, stimmen Berufstätige aus Hessen im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen einem anderen, bis zu 50 Kilometer entfernten Arbeitsort am häufigsten zu: 44 Prozent erklären, dass sie das entweder bereits gemacht haben oder machen würden. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 34 Prozent. Zum Vergleich: Sowohl in Niedersachsen als auch in Sachsen-Anhalt ist die Zustimmungsbereitschaft für einen bis zu 50 Kilometer anderen Arbeitsort mit jeweils 29 Prozent deutlich geringer – das sind die niedrigsten Werte im Regionalvergleich.
