Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Freizeit kaum Anreiz für öffentlichen Dienst

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  • Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern sind selten davon überzeugt, dass Berufstätige im Job ihr Bestes geben: Nur 58 Prozent erklären dies. Das ist der zweitniedrigste Wert im Bundesländervergleich, gemeinsam mit Sachsen-Anhalt. Am niedrigsten ist der Anteil im Saarland mit 57 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 62 Prozent. Zum Vergleich: Hamburger sind am häufigsten überzeugt, dass Berufstätige in Deutschland ihr Bestes geben. 71 Prozent erklären das dort, gefolgt von Bremen (67 %).
  • Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern sind mit 39 Prozent vergleichsweise selten gegen einen Rückruf der Beschäftigten aus dem Homeoffice und gegen künftige verpflichtende Vorgaben über den Arbeitsort. Niedriger ist der Wert nur in Thüringen mit 34 Prozent. Genauso hoch ist die Quote in Niedersachsen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 45 Prozent. Zum Vergleich: Berufstätige in Schleswig-Holstein sprechen sich mit 52 Prozent am deutlichsten gegen einen Rückruf der Beschäftigten aus dem Homeoffice aus und gegen künftige verpflichtende Vorgaben über den Arbeitsort aus, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (51 %) und dem Saarland (49 %).
  • Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern erklären sehr selten, dass für sie bei einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst oder als Beamter mehr Freizeit einer der Hauptvorteile ist bzw. wäre: Nur 11 Prozent geben dies an. Niedriger ist der Wert lediglich in Sachsen mit 10 Prozent; ebenso niedrig ist der Anteil in Baden-Württemberg und Brandenburg (ebenfalls je 11 %). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 15 Prozent. In Hessen nennen sogar 21 Prozent der Berufstätigen diesen Vorteil – das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich, gefolgt von Bayern mit 19 Prozent.