- Berufstätige in Sachsen-Anhalt sind gegenüber der Rüstungsindustrie eher zurückhaltend: Nur 22 Prozent erklären, dass sie entweder schon immer eine positive Einstellung zur Rüstungsindustrie hatten oder sich diese Einstellung in den vergangenen drei Jahren zum Positiven gewandelt hat. Niedriger ist der Wert im Bundesländervergleich nur in Sachsen mit 19 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 33 Prozent. Zum Vergleich: Berufstätige in Schleswig-Holstein erklären zu 39 Prozent eine positive Einstellung gefolgt von Baden-Württemberg (38 %) und Bayern (37 %).
- Sachsen-Anhaltiner sind selten davon überzeugt, dass Berufstätige in Deutschland im Job ihr Bestes geben: Nur 58 Prozent erklären das. Das ist der zweitniedrigste Wert im Bundesländervergleich, gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 62 Prozent. Zum Vergleich: Hamburger sind am häufigsten überzeugt, dass Berufstätige ihr Bestes geben – 71 Prozent erklären das dort, gefolgt von Bremen (67 %).
- Berufstätige in Sachsen-Anhalt erklären nur selten, dass für sie persönlich Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst (also bei Bund, Ländern oder Gemeinden) in den vergangenen fünf Jahren attraktiver geworden sind. Der Anteil solcher Einstellungen liegt bei 20 Prozent, ebenso wie in Sachsen und Berlin. Niedriger ist der Wert nur in Rheinland-Pfalz mit 17 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Zum Vergleich: Berufstätige im Saarland, in Bremen und Hamburg erklären zu jeweils 30 Prozent, dass die Attraktivität des öffentlichen Dienstes für sie gestiegen ist.
- Berufstätige in Sachsen-Anhalt sind pessimistisch, dass eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland bereits in den kommenden zwei oder drei Jahren gelingt: Das erwarten nur 19 Prozent. Noch niedriger ist der Wert nur in Thüringen mit 18 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt dagegen bei 29 Prozent. Zum Vergleich: In Hamburg sind die Berufstätigen am optimistischsten, dass eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland schon in den kommenden zwei oder drei Jahren gelingt. 44 Prozent erwarten das dort, gefolgt von Berufstätigen in Bremen und Berlin (jeweils 38 %).
