- Die Berufstätigen in Sachsen sind am sorgenvollsten bezüglich ihrer finanziellen Situation im Ruhestand: Nur 19 Prozent erklären dort, dass sie ihren heutigen Lebensstandard unverändert beibehalten können. Das ist der niedrigste Wert im Bundesländervergleich. Fast genauso niedrig ist der Anteil in Thüringen mit 20 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei 26 Prozent. In Berlin, Bayern und Hessen sind es sogar jeweils 31 Prozent der Berufstätigen, die erklären, dass sie ihren heutigen Lebensstandard im Ruhestand unverändert beibehalten können.
- In Sachsen gibt es nur eine geringe Forderung nach Selbstbestimmung der Beschäftigten in Sachen Homeoffice-Arbeit: Nur 24 Prozent finden es besser, wenn Beschäftigte selbst entscheiden dürfen, ob und wie viel sie mobil arbeiten. Niedriger sind die Werte nur in Thüringen mit 21 Prozent und Bremen mit 23 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 29 Prozent. Zum Vergleich: 35 Prozent der Berufstätigen in Nordrhein-Westfalen fordern diese Selbstbestimmung hinsichtlich des Arbeitsortes – das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich, gefolgt von Bayern mit 33 Prozent.
- „Klare Ansagen" von Führungskräften wünschen sich Beschäftigte in Sachsen besonders stark: 31 Prozent der Befragten erklären dies. Das ist der höchste Wert im Bundesländervergleich. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 25 Prozent. Beschäftigte in Bremen wünschen sich sogar nur zu 15 Prozent klare Ansagen – und damit weniger als halb so häufig wie beim Spitzenreiter Sachsen.
