Mehr als die Hälfte der Angestellten unter 25 Jahren kann sich einen Schritt in die Selbständigkeit vorstellen (52 %). Das sind deutlich mehr als im Vorjahr, als der Wert bei 40 Prozent lag. Auch in der Generation der 25- bis 39-jährigen Angestellten zeigt sich wachsendes Interesse an einer Selbständigkeit (Steigerung von 41 % auf 45 %). Dagegen werden ältere Beschäftigte ab 40 Jahren zurückhaltender: Nur noch 26 Prozent von ihnen sehen eine berufliche Selbständigkeit als Option – das sind nur noch halb so viele wie in der jüngsten Angestellten-Gruppe. Aufgrund dieser Generations-Unterschiede gibt es im Bundesschnitt insgesamt nur eine geringe Steigerung bei der Bereitschaft zur Selbständigkeit (34 % nach 33 % im Vorjahr).
„Der Unternehmergeist hat maßgeblich zum Wohlstand Deutschlands beigetragen. Deshalb ist die Förderung des Unternehmertums für unsere Gesellschaft existenziell. Unser Beitrag ist die Absicherung von Firmen und Selbständigen, die zu unserer DNA gehört und Teil unserer über 120-jährigen Geschichte ist.“
Dazu Jens Warkentin, als Vorstandsvorsitzender der HDI Deutschland AG verantwortlich für das Privat- und Firmenkundengeschäft: „Der Unternehmergeist hat maßgeblich zum Wohlstand Deutschlands beigetragen. Deshalb ist die Förderung des Unternehmertums für unsere Gesellschaft existenziell. Unser Beitrag ist die Absicherung von Firmen und Selbständigen, die zu unserer DNA gehört und Teil unserer über 120-jährigen Geschichte ist.“
Beschäftigte, die regelmäßig im Homeoffice arbeiten, sowie Angestellte im IT-Bereich zeigen in der Untersuchung besonders häufig Interesse an einer selbständigen Tätigkeit. Männliche Angestellte haben, ähnlich wie in den Vorjahren, weiterhin eine leicht höhere Gründungsbereitschaft als Frauen (37 % zu 31 %).
Stadtstaaten mit stärkstem Drang zur Selbständigkeit
Regional zeigen sich in Deutschland laut HDI-Analyse besonders deutliche Unterschiede in der Einstellung zu einer möglichen beruflichen Selbständigkeit unter Angestellten. In den Stadtstaaten ist die Gründungsbereitschaft am größten: In Bremen (49 %), Hamburg (47 %) und Berlin (45 %) liegen die Werte fast doppelt so hoch wie bei den Ranking-Schlusslichtern Sachsen (23 %) und Thüringen (24 %). Für etwa zwei Drittel der Angestellten in diesen Bundesländern – ebenso wie in Sachsen-Anhalt – kommt ein solcher Schritt grundsätzlich nicht infrage.
Mehr Zukunfts-Skeptiker unter älteren Selbständigen
Nicht nur unter Angestellten in Deutschland offenbaren sich klare Unterschiede zwischen den Generationen. Das gilt ebenso für diejenigen, die bereits selbständig sind. So halten fast drei Viertel der jüngeren Selbständigen unter 45 Jahren (72 %) ihr eigenes Unternehmen bzw. die eigene Selbständigkeit in den kommenden drei bis fünf Jahren für „eher sicher“ oder „sehr sicher“. Nur 22 Prozent schätzen ihre Zukunft als „weniger sicher“ oder „gar nicht sicher“ ein. Bei den über 45-jährigen Selbständigen liegt diese Quote dagegen mit 28 Prozent deutlich höher.
















